Ein Beitrag von Sofia und Lilly

Transponder für die Schultoiletten

An der IGS Kreyenbrück gibt es jetzt Transponder für die Toiletten. Jede Schülerin und jeder Schüler bekommt einen, um die Tür öffnen zu können. Die Schule überwacht nicht, wie oft jemand auf die Toilette geht. Wenn es jedoch Verschmutzungen gibt, kann nachvollzogen werden, wer zuletzt dort war. Seit der Einführung ist es deutlich sauberer geworden.

Einige Personen hatten zunächst Bedenken wegen des Datenschutzes, doch fast alle machen mit. Das System funktioniert so gut, dass sich inzwischen auch andere Schulen und Firmen dafür interessieren.

Ein kurzer Piepston – und die Tür zur Schultoilette an der Gesamtschule Oldenburg öffnet sich. Jede Schülerin und jeder Schüler besitzt dafür einen eigenen Transponder. Ein gesicherter Computer zeichnet auf, wer die Toilette benutzt hat. Wie oft jemand die Toilette aufsucht, wird jedoch nicht überwacht.

Melden Schülerinnen oder Schüler Verschmutzungen, werden diejenigen ins Sekretariat gerufen, die die Toilette in der letzten halben Stunde genutzt haben. „Die Personen haben ein höheres Risiko, erwischt zu werden“, erklärt Konrad Gabbert aus der zehnten Klasse. Offensichtlich wirkt diese Regel abschreckend.


Bildquelle: Schule in Oldenburg greift durch: Nur noch mit Transponder aufs Klo | ndr.de