Ein Beitrag von Marlene und Alwine
Das Hantavirus ist ein Virus, das vor allem durch Mäuse und andere Nagetiere übertragen wird. Viele Menschen haben noch nie davon gehört, obwohl es auch in Deutschland immer wieder Fälle gibt. Besonders im Frühjahr oder Sommer warnen Gesundheitsämter vor einer erhöhten Ansteckungsgefahr.
Wie steckt man sich an?
Menschen infizieren sich meistens indirekt. Das Virus befindet sich im Kot, Urin oder Speichel von Nagetieren. Wenn diese Stoffe austrocknen und als Staub aufgewirbelt werden, können die Viren eingeatmet werden. Das passiert zum Beispiel beim Ausfegen von Kellern, Dachböden oder Gartenhäusern.
Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist in Europa sehr selten.
Welche Symptome gibt es?
Die Krankheit beginnt oft wie eine Grippe. Typische Symptome sind:
- hohes Fieber
- Kopf- und Rückenschmerzen
- Müdigkeit
- Übelkeit
In schweren Fällen können auch die Nieren betroffen sein. Deshalb sollte man bei Verdacht unbedingt zum Arzt gehen.
Fazit
Das Hantavirus ist zwar nicht so bekannt wie andere Krankheiten, sollte aber ernst genommen werden. Mit Vorsicht und guter Hygiene kann man sich jedoch gut schützen. Wer nach Kontakt mit Mäusen plötzlich starke grippeähnliche Symptome bekommt, sollte sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen.
